Wieder Verwirrspiele, Phrasen und Spiegelfechtereien vom Absolventen  Gert Schoppa (Berlins stets lächelnder Obergärtner).                                         -11.3.2025-

 

 

Schoppa teilt aktuell öffentlich mit, dass der Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow künftig eine „professionalisierte“ Geschäftsstelle benötigt. „Die Verwaltung von 5000 Lauben ist ehrenamtlich nicht zu leisten“. Auch für diesen "Geniestreich" wird er den Roten Adlerorden wohl nicht erhalten.

 

Natürlich besteht beim Skandal-Bezirksverband Pankow infolge des unstrittig größten Korruptionsskandals der deutschen Kleingartengeschichte großer Handlungsbedarf, z.B. die Einführung externer Wirtschaftskontrollen und die sofortige Beendigung der Familienwirtschaft (eine schon viele Jahre bestehende schlimme Plage, die bis heute anhält). Zu alledem von Schoppa aber kein Wort.

 

Und was Schoppa ebenfalls nicht erwähnt:  Die Skandale und perfiden Miseren der Kleinau-Jahre wurden keineswegs von überforderten Ehrenamtlern verursacht, sondern praktisch ausnahmslos von „professionalisierten“ hauptamtlichen Angestellten (mit Arbeitsvertrag). Zurecht sprach die Presse von „Pilotengehältern“. Auch Schoppa kritisierte die Riesengehälter (vgl. bspw. Morgenpost vom 9.11.23); er weiß also sehr gut, daß das „Fehlverhalten“ von hochbezahlten Angestellten raffiniert geplant und verursacht wurde, und nicht von irgendwelchen bedauernswerten und „überforderten Ehrenamtlern“. Auch das jetzige federführende BV-Vorstandsmitglied Rolf Müller (Ehemann von Ellen Müller, die auch schon früher bei Kleinau verantwortliches Vorstandsmitglied war), er wurde ‚hauruck‘ in den Vorstand kooptiert, ist gut bezahlter Angestellter mit Arbeitsvertrag.

 

Das alles weiß Schoppa. Was anderes als eine für Populisten typische  Spiegelfechterei  ist also seine scheinbar so entschlossene Forderung der Ablösung von achso überforderten Ehrenamtlern. Man fragt sich, wer denn diese nebulösen (letztlich möglicherweise für alles verantwortlichen ??) Ehrenamtler waren, wer diese sind, wo sie sich versteckt haben. Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel.

 

Es sind dies neue Phrasen von Schoppa. Auch wieder etwas Agitprop und viel Populismus. Ebenso wie beim letzten Landesverbandstag. Vgl.: HIER. Auch in bloßen Worten sehen Mut und echte Entschlossenheit zu fundierten Veränderungen anders aus. Kein Präsident des Landesverbands Berlin hat jemals derart schwach gegen Unregelmäßigkeiten und Schlimmeres im Berliner Kleingartenwesen agiert. Und keiner war in seiner persönlichen Vita so angreifbar wie Gert Schoppa.  

 

Wir haben bereits über Schoppas Vergangenheit berichtet, über die Schulungsinhalte der SED-Parteihochschule Karl Marx (die sich radikal von den anderen, durchaus sehr guten DDR-Hochschulen unterscheidet), und auf die dazu vorliegende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts – auch bezüglich einer Bewertung der Berufsausübung der Absolventen nach dem Verlassen der SED-Parteihochschule Karl Marx.  Vgl.:  HIER.

 

Es ist meine feste, wenn auch subjektive Überzeugung, dass der Niedergang des Berliner Kleingartenwesens auch auf die schlimme Verbandspolitik des Gert Schoppa zurückzuführen ist. Und es geht weiter steil bergab. Phrasen genügen nunmal nicht. Auch nette Fotos, Hand in Hand mit Politikern, denen es bei Kleingärten oftmals vor allem um Baulandvorhaltung oder Baulandumwandlung geht, sind untunlich. Ich sehe hier bei Schoppa keinen Kampfgeist und keine mutige Konfliktbereitschaft im entschlossenen Einsatz für bessere rechtsstaatliche Zustände im Berliner Kleingartenwesen und für die Verteidigung desselben. Es gibt hochrangige Kleingartenfunktionäre in Berlin, die meine Meinung teilen. Schoppa wird das wohl wissen. Gegenwärtig wird im Berliner Kleingartenwesen der Schutz der Mehrheit der Anständigen vernachlässigt; ebenso der Schutz des Kleingartenwesens überhaupt.

 

Der Landesverband der Berliner Gartenfreunde ist ins „Zittern“ gekommen, schreibt die Berliner Morgenpost (online, 9.3.2025). Doch Schoppa klebt weiterhin an seinem Stuhl. Die weitere Entwicklung des Berliner Kleingartenwesens wird zeigen, wer davon Vorteile hat.

 

 

Axel Quandt

Oberamtsrat a.D.


Wir befürworten die Zielsetzungen von  Transparency International Deutschland e.V.  und die des  Anti- korruptionsvereins Berlin e.V.  und unterstützen beide Organisationen :  

 

 

Wir befürworten ausdrücklich die Zielsetzungen von  "Pro Polizei Berlin e.V.".  Dafür gibt es viele Gründe. Einbrüche in Kleingarten-Lauben sind zahlreich, Vandalismus weit verbreitet. Eine Zusammenarbeit mit der Polizei ist wichtig, ebenso die Unterstützung -auch medial- ihrer Arbeit.

 

https://www.pro-polizei-berlin.de/

 

 

 

 

 

 

 

Ich unterstütze politische Bestrebungen, die sich EHRLICH für das Kleingartenwesen einsetzen - und nicht nur Wählerstimmen der Kleingärtner erschleichen wollen. Als zunehmend übelriechend und unästhetisch empfinde ich es, wenn Politiker den Wert des Kleingartenwesens im Munde führen, tatsächlich aber dessen Unterhöhlung betreiben oder nicht verhindern. Denn ein solcher Widerspruch der Verlogenheit und Vernebelung gehört, wo er in Erscheinung tritt, angeprangert.                                            

Axel Quandt  (Herausgeber)