Zu  Reiner Giese  (von der Personalfindungskommission beim Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow).

 

 

Aktuelle  Selbst-Berichterstattung  zur eigenen Stasivergangenheit  in merkwürdiger Form einerseits, keine öffentliche Entschuldigung für die frühere  vehemente Inschutznahme von Viola Kleinau  andererseits.

27.3.2025

 

Dass der Federführende in der Personalfindungskommission des Bezirksverbands Pankow, Herr Reiner Giese, eine Stasi-Vergangenheit hat, wäre für sich genommen eher uninteressant und nicht berichtenswert.

Merkwürdig aber ist es, dass er in seiner Kleingartenanlage, und nicht nur dort, und sogar auf Versammlungen, scheinbar ohne selbstkritische Reflektion (!) mehrfach seine Stasizugehörigkeit hervorgehoben hat. Nun gut, soll er es tun so oft er will. Ich jedenfalls empfinde seine Vita nicht als ehrfurchtgebietend; die Gartenfreunde, mit denen ich darüber sprach, ausnahmslos frühere DDR-Bürger, offenkundig auch nicht.

Vorzuwerfen ist ihm indessen, dass er Viola Kleinau, mit der er im engen Vertrauensverhältnis jahrelang im gleichen Gebäude Tür an Tür saß, sehr entschlossen verteidigt hat; auch schriftlich und auch vereinsöffentlich (Info 10/2022 seines KGV, siehe unten). Er betonte seinerzeit, dass er der Kritik an Kleinau „intensiv nachgegangen“ sei und bezeichnete im Folgesatz dann die Kritik an Kleinau als haltlos. Auch gäbe es keine staatsanwaltschaftlichen und polizeilichen Ermittlungen. Obwohl es beides zu diesem Zeitpunkt bereits gab, worüber auch öffentlich berichtet wurde. Warum hat er also auf Basis von Nichtwissen (er hätte ja dazu dann auch schweigen können) Unwahres behauptet und Viola Kleinau vehement verteidigt ?  Eine öffentliche Entschuldigung von Giese, für diese „Vehemenz“, ist mir nicht bekannt.

Erst beides zusammen genommen (seine Vita + seine Vehemenz der Kleinauunterstützung) ergibt Brisanz, rechtfertigt Zweifel an der Eignung der Person.  Denn  
Personalfindung  ist Weichenstellung für die Zukunft des Pankower Kleingartenwesens. Das Ganze ist wiederum kein Beispiel für einen glaubwürdigen Neuanfang. Es verstärkt meine Überzeugung, dass das Pankower Kleingartenwesen ohne den jetzigen Bezirksverband besser dran wäre als mit ihm. Es wäre letztlich das kleinere Übel.

Herr Giese bleibt aufgefordert bitte doch endlich Klage gegen mich einzureichen.

 

Axel Quandt

Oberamtsrat a.D.

 

 

 

Auszug aus der Info 10/2022 seines KGV mit den Aussagen von Reiner Giese. Die Anmerkungen am äußersten linken Rand stammen von Axel Quandt :

 

 

 

 

 

 

 


Wir befürworten die Zielsetzungen von  Transparency International Deutschland e.V.  und die des  Anti- korruptionsvereins Berlin e.V.  und unterstützen beide Organisationen :  

 

 

Wir befürworten ausdrücklich die Zielsetzungen von  "Pro Polizei Berlin e.V.".  Dafür gibt es viele Gründe. Einbrüche in Kleingarten-Lauben sind zahlreich, Vandalismus weit verbreitet. Eine Zusammenarbeit mit der Polizei ist wichtig, ebenso die Unterstützung -auch medial- ihrer Arbeit.

 

https://www.pro-polizei-berlin.de/

 

 

 

 

 

 

 

Ich unterstütze politische Bestrebungen, die sich EHRLICH für das Kleingartenwesen einsetzen - und nicht nur Wählerstimmen der Kleingärtner erschleichen wollen. Als zunehmend übelriechend und unästhetisch empfinde ich es, wenn Politiker den Wert des Kleingartenwesens im Munde führen, tatsächlich aber dessen Unterhöhlung betreiben oder nicht verhindern. Denn ein solcher Widerspruch der Verlogenheit und Vernebelung gehört, wo er in Erscheinung tritt, angeprangert.                                            

Axel Quandt  (Herausgeber)